Tal R

Tal R

„Banane“

SOS-Edition 2013
Auflage: 50
nummerierte und signierte
Radierung
30 x 40 cm
400,- € pro Blatt (inkl.MwSt.)
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Tal Rosenzweig Tekinoktay, bekannt unter seinem Pseudonym Tal R, wurde 1967 als Sohn einer dänischen Mutter und eines tschechischen Vaters in Israel geboren. Bereits nach einem halben Jahr zog seine Familie mit ihm nach Dänemark, wo er fortan lebte. Nach seinem Studium, das Tal R u.a. an der Dänischen Königlichen Akademie der Bildenden Künste absolvierte, erhielt er im Jahr 2000 eine Gastprofessur an der Kunstakademie Helsinki – drei Jahre später an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Seit 2005 unterrichtet der dänische Künstler an der Kunstakademie Düsseldorf eine Meisterklasse für Malerei.

Ob Skulpturen aus unterschiedlichsten Elementen, Videoinstallationen mit skurril flimmernden Mustern oder großformatige Gemälde – in seiner Kunst lässt sich Tal R weder auf Materialien noch auf Darstellungsformen festlegen. So hat er in den letzten 15 Jahren ein vielfältiges Gesamtwerk entwickelt und erlangte damit internationale Anerkennung. Seine Kunstwerke sind experimentell und bisweilen provokant. Vor allem aber sind sie bunt – ein bisschen wie beim Karneval, wie Tal R selbst meint. Weltweit hatte der Künstler bereits zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen, u.a. zusammen mit Jonathan Meese.

SOS-Kinderdorf Megadim in Migdal Haemek / Israel

Das SOS-Kinderdorf Megadim wurde im Jahr 1997 eröffnet. Kinder aus der Region, die nicht länger bei ihren Eltern leben können, finden in acht SOS-Familien im Kinderdorf ein liebevolles Zuhause. Hier werden sie gemeinsam mit ihren Geschwistern in einem stabilen familiären Umfeld von SOS-Müttern fürsorglich und liebevoll betreut. Denn ein liebevolles Zuhause ist wichtigste Voraussetzung dafür, dass aus den oftmals traumatisierten Kindern selbstbewusste und optimistische Erwachsene werden können.

Dem Kinderdorf sind neben einer SOS-Jugendeinrichtung, einem Sozialzentrum und der SOS-Familienhilfe auch therapeutische Kindertagesstätten angeschlossen. Dort werden zusätzlich bis zu 60 Kinder aus der Umgebung betreut, die Verhaltensauffälligkeiten zeigen oder an emotionalen Defiziten leiden. Die Mädchen und Jungen stammen aus bedürftigen Familien und leben in einem schwierigen sozialen Umfeld. Ohne die therapeutischen Kindertagesstätten bliebe den Kindern oft nur die Unterbringung in einer Pflegeeinrichtung. Mit Hilfe von SOS können sie jedoch bei ihren Eltern wohnen bleiben. Pädagogen, Eltern und Therapeuten versuchen, den Kindern die Möglichkeit zu geben, sich emotional, mental, sozial und gesundheitlich zu entfalten – ohne dafür von ihrer Familie getrennt werden zu müssen.