Engdaget Legesse

„Woven Nature“

10 originale Ölbilder
auf bearbeiteter Leinwand
mehrfarbig, 2018
40 x 40 cm teilweise gerahmt
800,- € pro Bild (inkl. MwSt.)
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Engdaget Legesse wurde 1971 in Addis Abeba im Stadtteil Zebgna sefer – Dorf der Wächter – geboren. Eine äthiopische Tradition sieht vor, dass Kinder zur Zeit des Neujahrsfestes am 11. September kleine Bilder malen, um sie ihren Nachbarn oder Bekannten zu schenken. Dafür erhalten sie als Gegengabe Geld für neue Schul-materialien. Engdaget Legesses Bilder waren bereits in seiner Kindheit etwas ganz Besonderes. Seine Mutter förderte seine Begabung und brachte ihn nicht nur mit äthiopischer, sondern auch mit europäischer Malerei in Berührung. Sie war es, die ihm das erste Kunstbuch schenkte – einen Bildband über Renoir.

Im Jahr 1988 nahm Engdaget Legesse sein Studium an der renommierten Fine Arts School in Addis Abeba auf und war mit seinen 16 Jahren der jüngste Student der Akademie. Nach der Grundausbildung in der Bildenden Kunst folgten zwei Jahre der Spezialisierung auf »Monumentale Malerei«. 1993 schloss er sein Studium mit Auszeichnung ab. Von 2003 – 2005 hatte er ein Stipendium des Deutschen Akade­mischen Austauschdienstes.

Engdaget gilt inzwischen als einer der innovativsten und erfolgreichsten äthio­pischen Künstler seiner Generation. Vor dem Hintergrund einer über viele Jahr­hunderte tradierten äthiopischen, christlich geprägten Maltradition hat er den Mut gefunden, Themen wie Fruchtbarkeit und Vegetation in freie abstrakte Kunst umzusetzen. Aber auch Beobachtungen im deutschen Alltag wie Achtlosigkeit im Umgang mit Nahrungsmitteln setzt der Künstler um. Reisen zwischen den Konti­nenten sind die Inspirationsquelle für sein Schaffen.

Engdaget Legesse hatte mehrere Einzel- und Gruppenausstellungen, er lebt und arbeitet in Berlin.

SOS-Kinderdorf Mek´ele

Vor dem Hintergrund einer katastrophalen Hungersnot im Jahr 1974 starteten die SOS-Kinderdörfer ihre Tätigkeit in Äthiopien. Mehr als 105 Millionen Menschen leben in Äthiopien. Naturkatastrophen, Bürgerkrieg und ein Grenzkonflikt mit dem benachbarten Eritrea haben ihren Tribut gefordert. Trotz wirtschaftlichen Wachstums bleibt die Anzahl verarmter Menschen außerordentlich hoch, insbe­sondere in den ländlichen Gebieten. Nahrungsmittelknappheit und Infektions­krankheiten, aber auch Kinder-und Menschenhandel gefährden besonders die Jüngsten in Äthiopien. Trotz großer Bemühungen der Regierung, den Bildungs­rückstand zu lindern, waren 2016 noch immer 51 Prozent der Äthiopier Analphabe­ten. Lediglich 53 Prozent der Kinder beenden ihre Ausbildung in den Grundschu­len, denn viele Familien können sich den Schulbesuch ihrer Kinder schlichtweg nicht leisten. Wenn Kinder nicht bei ihren Familien bleiben können, finden sie in einem der SOS-Kinderdör­fer ein neues Zuhause. Für die Stärkung von Fa­milien unterstützt SOS Eltern und Kinder mit materiellen Gütern und Beratung. Im SOS-Kinderdorf Mek´ele werden Kinder gemeinsam mit ihren Geschwistern von SOS-Müttern liebevoll aufgezogen. In SOS-Sozialzentren und SOS-Kinder­gärten werden die Kinder betreut, während ihre Eltern arbeiten gehen. Auf einer SOS-Farm erlangen Kinder und Jugendliche Kenntnisse in Milchwirtschaft und Gemüseanbau.

MIT DEM KAUF DER EDITION VON ENGDAGET LEGESSE UNTERSTÜTZEN SIE DAS SOS-KINDERDORF MEK’ELE